מציבה למרת שולמיצ בלימא בולאג

הקמת מציבה למרת שולמית בלימא בולאג
ההספד שנשא בנה הנקו עקיבא

Steinstellung für Mami o“H




Wir haben vor 3 Wochen in der Pessach Hagode folgendes gesagt:

In jeder Generation gab es Völker, die uns vernichten wollten, doch durch HKB“Hs Hilfe wurde unser Volk als Ganzes nie zerstört und besteht noch bis heute und wird bez“H bis bias HaMoschiach weiter bestehen. Meine Mutter o“H hat dieses Leiden, diesen Versuch von Lechaloiseinu am eigenen Leib und Seele mitgemacht. Als wir Kinder waren, erfuhren wir sehr wenig von ihr was wirklich geschehen war. Doch gegen Ende ihres Lebens öffnete sie sich uns und unseren Kindern gegenüber und erzählte uns Punkt für Punkt, wie das ihre Art war, von den schrecklichen Erlebnissen, die sie und ihre Familie während des Krieges durchmachten. Wir als second generation können dies gar nicht richtig nachvollziehen, was Jiden im Krieg durchgestanden haben. Nichtsdestrotrotz ist es meiner Mutter gelungen, das Ganze irgendwie hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen. Meine Mutter war zeitlebens eine Kämpferin und so kämpfte sie auch, vom Zeitpunkt ihrer Ankunft in der Schweiz an, ein neues gutes Leben aufzubauen. Sie versuchte alles um sich hier zu integrieren und schaffte dies auch innert kürzester Zeit. Zugute kam ihr sicher auch, dass Sie meinen Vater lehawdil ben chaim le chaim kennenlernte und mit ihm ein jüdisches Haus aufstellen konnte.

Ich möchte 2,3 Punkte erwähnen, die mich bei meiner Mutter o“H speziell beeindruckt haben. An vorderster Stelle muss sicher ihre Liebe zu Eretz Jisroel erwähnt werden. Schon mein Grossvater z“Z“l war ein glühender Befürworter für die Gründung einer Medine, obwohl ihm dies als Oberrabbiner von Klausenburg nicht nur Sympathien einbrachte. Auch meine Mutter war eine echte Zionit, wo immer sie sie darauf angesprochen wurde, glänzten ihre Augen bei diesem Thema und sie kämpfte dafür um das Land Israel überall in einem positiven Lichte darzustellen.

Nicht vergessen kann und darf ich die Schabosois die ich in meinem Elternhause erleben durfte. Meine Mutter o“H verstand es eine würdige Schabbes-Stimmung zu verbreiten und dies nicht nur dank ihrer fantastischen Kochkünste. Ich bin überzeugt, dass auch dank diesem Ruach der bei uns herrschte, unsere Emuno und Liebe zur Jüdischkeit so gefestigt wurde.

Eine weitere Mide die Mami auszeichnete, war ihr unbändiger Lebenswille. Bis zum letzten Tag, dachte sie nie daran aufzugeben oder dass dies ihre letzten Momente in dieser Welt sein könnten. Sie wollte leben und sagte immer wie wichtig es ihr seiihre Urenkel aufwachsen zu sehen. Sie hatte den S’chus alle Ihre Enkel und Enkelinnen unter der Chuppe zu sehen und wir alle sind Haschem dankbar für diesen nicht selbstverständliche Tatsache.

Immer wieder wiederholte sie, dass Haschem ihr doch noch ein paar Jahre schenken möge um dies zu erleben und noch mit meinem Vater zusammen sein zu können.

Der Riboinoi schel oilom hat ihr nach Ausbrechen der Krankheit noch 3 Jahre geschenkt, in der sie noch 2 Chassenes von Enkeln und 4 Geburten von Urenkeln erleben durfte. Wir sind dankbar dafür und es soll uns allen, aber speziell dir Papi, ein Trost sein, dass sie all dies noch erleben durfte. Liebe Mami, wir werden dich nie vergessen, bitte sei beim Kise Hakowoid eine Melitzas Joischer für die ganze Familie und Klall Jisroel.